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12 Ideen, die dir helfen, dich selbst weniger zu hassen

Falls du dich selbst hasst, ist es vermutlich einfach bei deiner Meinung zu bleiben. Aber wenn du wieder lächeln möchtest, wenn du in den Spiegel schaust musst du als erstes eine Entscheidung treffen. Eine Entscheidung dazu dich selbst lieben zu lernen. Hasse dich heute ein bisschen weniger als gestern und du hast morgen einen Grund mehr dich selbst zu lieben!

Wenn du das wirklich möchtest, habe ich hier 12 Ideen aufgeschrieben, die mir dabei geholfen haben mich selbst lieben zu lernen:

  1. Unterbrich den Kreislauf

    Alles im Leben lässt sich auf Kreisläufe zurückführen. Die meisten Verhaltensmuster wiederholen sich. Es gibt einen Auslöser oder ein Bedürfnis, unsere Reaktion darauf und ein Ergebnis. Entweder ist das Ergebnis ein neuer Auslöser oder wir bilden einen positiven Kreislauf der unser Bedürfnis auf eine gesunde Art und Weise befriedigt.
    Zum Beispiel: Man fühlt schlecht, isst etwas Süßes und fühlt sich danach wieder schlecht, weil man sich eigentlich gesund ernähren wollte. Jetzt ist man wieder am Anfang des Kreislaufs.

    Das Problem ist nicht das Bedürfnis nach einem guten Gefühl, das Problem ist, wenn wir die falsche Reaktion wählen oder nichts tun um unser Bedürfnis zu erfüllen. Dann stecken wir fest. Wie kommen wir dort raus?

  2. Spot the lies, shoot the lies!

    Die Antwort ist eigentlich ganz simpel. Identifiziere deine Bedürfnisse und deine Reaktion, dann kannst du deinen Kreislauf durchbrechen.
    Ändere deine Routine! Mach etwas anders und manipuliere deinen Tagesablauf so, dass du deine Bedürfnisse sinnvoll erfüllst, oder negative Auslöser eliminierst. Geh zum Beispiel früher ins Bett, wenn Müdigkeit und Depressionen oft zusammen kommen. Wenn du traurig wirst, wenn du durch Facebook scrollst deinstalliere die App von deinem Handy. Du verstehst worauf ich hinaus will? Erkenne deinen Kreislauf, unterbrich ihn und baue einen neuen Kreislauf auf der dir gut tut. Verändere deine Strategie so lange bis sie funktioniert.

  3. Mache eine Liste

    Schreibe eine Liste mit 10 Dingen, die dich toll machen.
    Vielleicht sind es deine Fußzehen, dein Musikgeschmack, Kleidungstil oder dein Sinn für Genuss. Vielleicht ist es deine Kreativität, dein Humor, wie du dich organisierst, wie du tanzt oder dein rationales Verständnis von Mathematik.
    Begib dich in die Mine und finde die Goldnuggets in dir. Ich verspreche dir sie sind da! Selbst wenn du nur zwei Dinge findest ist das ein sehr guter Anfang und vielleicht kannst du bald mehr finden.

  4. Umgib dich mit positiven Menschen

    Wenn du viel Zeit mit Menschen verbringst, die sich selbst ablehnen oder die Welt nur grau sehen, wirst du sehr wahrscheinlich selbst anfangen die Welt grau zu sehen.
    Wenn du Menschen um dich herum hast die mit dir hoffen und für all das Positive kämpfen, dann seid ihr gemeinsam stark und du bekommst neue Hoffnung. Vielleicht gibt es ja Leute in deiner Umgebung, die schon etwas erreicht haben, das du noch erreichen willst. Menschen, die sich selbst akzeptieren und lieben. Vielleicht kannst du ja mehr Zeit mit ihnen verbringen und von ihnen lernen?

    Sei ehrlich! Sag deinen Freunden genau was du brauchst und frage sie, ob sie dir helfen. Entscheide dich dir von anderen helfen zu lassen. Und – kacke verdammt – glaube ihnen, wenn sie etwas Positives über dich sagen!

  5. Ein Liebesbrief von dir!

    Setz dich hin und schreibe dir selbst einen Liebesbrief.
    Du hast seit Idee Nr. 3 hoffentlich eine Liste mit mindestens zwei Dingen, die du an dir selbst magst. Schreibe dir selbst einen Brief, wie du ihn an jemanden schreiben würdest, den du liebst. Oder so wie ihn vielleicht jemand an dich schreiben würde, der dich liebt. Nimm Dinge hinein, auf die du stolz bist. Zum Beispiel, dass du versuchst ein besserer Mensch zu werden, oder dass du deinem Klassenkameraden oder Kommilitonen etwas von deinem Essen abgegeben hast, oder dass du einer Oma über die Straße geholfen hast.

  6. Hab Hoffnung und gib nicht auf!

    Zu gewinnen bedeutet immer einmal mehr aufzustehen als hin zu fallen! Erwarte nicht, dass sich alles jetzt und sofort ändern wird. Aber der Tag an dem du aufhörst zu kämpfen ist der Tag an dem du verloren hast! Vielleicht wird es dir immer schwer fallen, dich selbst zu lieben, aber ich verspreche dir, dass es leichter wird!

  7. Stelle andere Fragen!

    Die Frage „Warum“ ist Gift für die Seele. Sie wiederholt all das Negative ohne eine Antwort zu geben. Hör auf dich zu fragen warum du so bist wie du bist, warum du komisch lachst oder warum du so aussiehst, wie du aussiehst.
    Diese Fragen werden dich verrückt machen, weil es keine Antworten darauf gibt. Wie wäre es mit folgenden Fragen: Was macht mir eigentlich Spaß oder bringt mich zum Lächeln? Was kann ich gut? Wie kann ich ein guter Freund sein? Wessen Leben kann ich heute besser machen? Wie kann ich meine Lebensqualität heute um 0,1 Prozent steigern?
    Stell dir Fragen, die dich weiterbringen.

  8. Du bist was du isst…

    Sehr simpler Punkt. Was auch immer du dir reinziehst, bestimmt deine Existenz.
    Wenn du dir nur depressive Musik reinziehst wird das nur zu deiner dunklen Laune beisteuern. Wenn du dir nur Fotos von Models anguckst wirst du denken, dass du so aussehen musst. Wenn du nur Fast Food isst, wird dein Körper immer ungesünder. Je mehr du dich mit positiven Sachen auseinandersetzt, desto mehr wird das dein Denken bestimmen. Lies ein gutes Buch oder schau positive Filme und höre fröhliche Musik.

  9. Lüge dich solange an bis du es glaubst!

    “Wenn man eine große Lüge erzählt und sie oft genug wiederholt, dann werden die Leute sie am Ende glauben…” – Josef Göbbels. Es gibt sicher Leute die ich lieber zitieren würde, aber leider gilt dieses Prinzip auch für dich: Weil du dir so oft selbst gesagt hast, dass du wertlos bist, hast du angefangen es zu glauben.
    Das Ganze geht aber auch andersrum. Wenn du dir oft sagst, dass du wertvoll, liebenswürdig und schön bist, dann fängst du auch langsam an es zu glauben.

  10. Spieglein Spieglein an der Wand.

    Wenn du dir das oft sagen möchtest, dann schreib dir folgende Wahrheiten auf deinen Spiegel, damit du sie jedes Mal siehst, wenn du dich anschaust:

    Du bist wunderschön
    Du bist wichtig für diese Welt
    Du bist wertvoll
    Du bist stark
    Du bist nicht alleine
    Du bist liebenswürdig

  11. Ändere deine Perspektive

    Tu einmal im Monat einer Person etwas Gutes ohne erkenntlichen Grund. Das wird dir helfen deinen Fokus von deinen negativen Gedanken zu verschieben und Freude darin zu finden andere zu lieben. Außerdem macht es dich noch liebenswerter 😉

  12. Zwinge dich dazu dir selbst zu sagen “Ich liebe Dich!”

    Vielleicht ist das der schwierigste Schritt für dich, aber das ist der Punkt an den ich dich bringen möchte. Dass du dir mit ganzer Überzeugung selbst sagen kannst „Ich liebe dich“.
    Probier es jetzt kurz aus, stell dich vor den Spiegel und sprich laut aus “Ich liebe dich!”
    Mach dir keine Sorgen, wenn du es noch nicht kannst. Ein Schritt bringt dich noch nicht auf den Gipfel des Berges. Viele einzelne Schritte tun das. Jedes Mal, wenn du vor einem Spiegel stehst lächle dich kurz an. Egal ob du dich danach fühlst oder nicht. Und dann versuch es noch einmal.

 

Ich hoffe du traust dir zu, die eine oder andere Idee mal auszuprobieren. Ich bin davon überzeugt, dass du das kannst und dass du dich bald selbst akzeptieren oder sogar lieben kannst. Und vergiss niemals: zu gewinnen bedeutet immer einmal mehr aufzustehen als hinzufallen. Liebe Grüße, Tino.

 

 

Wenn du gerade selbst mit Depressionen oder anderen psychischen Herausforderungen kämpfst, haben wir hier für dich die ersten Hilfemöglichkeiten aufgeschrieben und auch einen Brief an dich geschrieben. DU kannst auch andere ermutigen, erzähle Deine Geschichte! Wir freuen uns auch riesig über deine Nachricht oder deinen Kommentar! Wenn dir der Blog gefallen hat, kannst du ihn natürlich gerne liken, teilen und uns auf Facebook und Instagram folgen @theoceaninyourmind.

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