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Wie du, ohne schlechtes Gewissen, Pausen machen kannst

Wenn es dir geht wie mir, dann spürst du eventuell immer einen Druck auf dir. Mal kleiner, mal größer. Ob es ist auf der Arbeit noch etwas mehr zu geben, im Freundeskreis bei jeder Party dabei zu sein, in der Familie, Schule oder wo auch immer. Irgendwie hat jeder, auch du, Ansprüche an sich selbst und es ist keine Auszeit in Sicht. Zumindest nicht ohne wieder etwas zu verpassen oder nicht zu schaffen, dass man sich vorgenommen hat. Deswegen habe ich dir hier sieben Punkte aufgeschrieben, welche es dir und mir leichter machen können, sich Pausen zu nehmen.

  1. Du verpasst nichts.

    Oft machen wir uns zu viel Stress Dinge zu verpassen. Selbst wenn ich die beste Situation ever verpasst habe – es ändert nichts an meinem Wert. Ich gehöre immer noch dazu. Aber sind wir ehrlich, meistens würden wir nicht einmal etwas Spektakuläres verpassen.

  2. Du bist keine Maschine

    Ich habe mir lange Zeit gesagt, dass ich nicht 100% geben würde. Ich müsste mehr leisten und noch besser werden. Aber meine Idee von 100% war ein Leben ohne Spaß, ohne Schlaf und ohne Raum für Kreativität. Du darfst dich immer wieder daran erinnern, dass du keine Maschine bist. Menschen brauchen Pausen.

  3. Qualitätszeit

    Manchmal hilft es, die Zeiten, die man sich nimmt, bewusst zu gestalten. Das heißt vielleicht mal bei der Arbeit das Handy abzuschalten um sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren. Es kann aber genauso bedeuten in der Freizeit das zu tun, was sich gerade gut anfühlt und all die Probleme auch mal Probleme sein zu lassen. Leben im Hier und Jetzt, natürlich einfacher gesagt als getan, aber man kann sich das angewöhnen.

  4. Pausen planen

    Eine Pause darf nicht erst sein, wenn du nicht mehr kannst. Du darfst dir Pausen einplanen. Wenn du zum Beispiel weißt, dass du einen Abend in der Woche für dich selbst brauchst, dann halte dir einen Abend frei. Das ist völlig in Ordnung.

  5. Pausen neu gestalten

    Es braucht nicht immer 10 Tage All-Inclusive am Strand um wieder runter zu kommen. Vielleicht hilft es dir auch einfach mal zwei Minuten eine Atemübung zu machen. Das was dir gut tut, kann sich auch immer mal ändern, also probier aus was dir einfällt und wenn es dir hilft, mach es wieder.

  6. Hör auf deinen Körper

    Dein Körper zeigt dir, wenn du eine Pause brauchst. Viele von uns haben leider verlernt auf unseren Körper zu achten. Wenn dir Stresssymptome auffallen, nimm dir auf jeden Fall die Zeit, die du brauchst. Wenn dein Körper stärkere Beschwerden zeigt, dann geh natürlich zum Arzt.

  7. Kommuniziere was du brauchst

    Vor allem in Beziehungen ist es manchmal schwer zu sagen, dass man auch Zeit alleine braucht. Du brauchst dich aber nicht dafür zu schämen. Auch hier ist Planung ein Vorteil. Wenn du schon vorher bemerkst, dass es dir zu viel wird, musst du nicht last minute absagen.

Also, habe keine Angst Pausen zu nehmen, mach dir aber auch keinen Stress, wenn es mal nicht klappt. Wenn dich das Thema mehr interessiert, helfen dir vielleicht auch unsere Blogposts zum Thema Achtsamkeit weiter.

 

 

 

 

 


Wenn du gerade selbst mit Angst, Depressionen oder anderen psychischen Herausforderungen kämpfst, haben wir hier für dich die ersten Hilfemöglichkeiten aufgeschrieben und auch einen Brief an dich geschrieben. DU kannst auch andere ermutigen, erzähle Deine Geschichte! Wir freuen uns auch riesig über deine Nachricht oder deinen Kommentar! Wenn dir der Blog gefallen hat, kannst du ihn natürlich gerne liken, teilen und uns auf Facebook und Instagram folgen @theoceaninyourmind.

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