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3 Tips, wie Du die Feiertage überstehst

Bald ist es wieder soweit: Weihnachtsfreude und Familientreffen stehen auf dem Programm. Vielleicht freust du dich auf die Weihnachtszeit, vielleicht blickst du ihr schon das ganze Jahr mit viel Angst auf diese vier Wochen und würdest dich am liebsten Zuhause verkriechen.

Weihnachten ist leider für viele mit Einsamkeit und Stress verbunden und bedeutet auch, sich mit dem vergangenen Jahr und mit den Menschen, die einem im Leben begleiten, zu beschäftigen.

Ich persönlich wünsche mir jedes Jahr irgendwie aufs Neue, dass ich die Adventszeit bewusst genießen kann und weniger Stress habe. Leider funktioniert dieser Vorsatz so gut wie nie, da ich von der allgemeinen Geschäftigkeit eingeholt werde und bei zu vielen Weihnachtsevents zugesagt habe. Hier kommt auch schon meine erste Überlebensstrategie:

 

1. Plane deine Aktivitäten

Überlege dir vorher gut, wo du zusagst und was dir wirklich guttut. Es ist völlig okay, nein zu sagen und lieber Zuhause zu bleiben. Man muss nicht auf jedem Weihnachtsmarkt gewesen sein.

Genauso kann es aber gerade in der dunklen Jahreszeit auch helfen, ab und an unter Leute zu kommen, damit die Dunkelheit einen nicht zu sehr einnimmt. Wichtig ist immer die Balance zu wahren und auf das zu hören, was man selbst braucht.

 

2. Halte dich fern von Beziehungen, die dir nicht guttun

An Weihnachten geht es auch viel um Beziehungen, Freundschaften und Familie. Auch wenn dieser Rat das ganze Jahr über gilt, wird er nicht außer Kraft gesetzt, nur weil Weihnachten ist. Halte dich fern von Leuten, die dir nicht guttun. Sag beim Klassentreffen ab oder beim Kaffee trinken bei deiner Tante, wenn du dich dabei nicht wohl fühlst.

Anderen einen Gefallen zu tun, ist es nicht wert, dass du danach in ein Loch fällst und dein ganzes Sein anzweifelst. Toxische Beziehungen haben mit Feiertagen nichts zu tun. Also mach das, was dir guttut und umgib dich mit Leuten, die du liebst, die dich lieben und die dein Herz aufblühen lassen. 

 

3. Gönn dir!

Wo steht eigentlich, dass es an Weihnachten immer nur um die anderen gehen muss? Mach dir selbst ein Geschenk, nimm ein schönes Bad, buche dir eine Massage oder geh allein über den Weihnachtsmarkt.

Mach etwas, was dich entspannt und dir hilft. Sag ja zu deinen Bedürfnissen und fühl dich nicht schlecht dafür. Nur wenn dein Tank aufgefüllt ist, kannst du überhaupt etwas weitergeben. Achte auf dich, dann kannst du auch besser auf andere achten. Und vielleicht erscheinen dir die Feiertage so auch attraktiver. 

Bereite dich vielleicht jetzt schon gedanklich auf die nächsten Wochen vor, damit du nicht so in die Adventszeit stolperst und dich konstant überfordert fühlst. Mach dir einen Plan und genieß die Zeit so gut wie möglich. Mach die Dinge, die dir Spaß machen und plane Dinge wie Geschenkekaufen ein, sodass du das aus deinem Kopf streichen kannst.

Weihnachten ist nicht dafür da, damit du es anderen recht machst. Du hast ein Recht darauf, diese Zeit zu genießen und sie für dich zu nutzen. Du hast ein Recht auf eine ruhige Weihnachtszeit mit den Dingen und den Menschen, die dir guttun.

 

 


Wenn du gerade mit Angst, Depressionen oder anderen psychischen Herausforderungen kämpfst, haben wir hier für dich die ersten Hilfemöglichkeiten aufgeschrieben und auch einen Brief an dich geschrieben. DU kannst auch andere ermutigen, erzähle Deine Geschichte! Wir freuen uns auch riesig über deine Nachricht oder deinen Kommentar! Wenn dir der Blog gefallen hat, kannst du ihn natürlich gerne liken, teilen und uns auf Facebook und Instagram folgen @theoceaninyourmind.

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