Es ist wieder soweit, die Tage werden kürzer, die Sonne kommt gefühlt gar nicht mehr zum Vorschein und die Corona Fallzahlen steigen wieder deutlich an.

Vielleicht bist du selbst gerade etwas überfordert mit der aktuellen Situation, vielleicht geht es dir aber auch trotzdem gut und du kommst gut zurecht. Trotzdem können wir überall in den Medien lesen, dass auch die Zahlen psychischer Krankheiten wie Depression ansteigen.

Geh den ersten Schritt

Es ist schwierig mit den Einschnitten ins Privatleben klar zu kommen und sich vielleicht noch zusätzlich isoliert zu fühlen. Wir wissen also, dass es vielen Menschen nicht gut geht. Deshalb ermutige ich dich hiermit: melde dich doch mal wieder bei deinen Freunden. Ruf einfach mal wieder bei jemandem an, bei dem du dich lange nicht gemeldet hast oder schreibe eine WhatsApp Nachricht.

Wenn wir die Bereitschaft zeigen, da zu sein und signalisieren, dass wir offen für Gespräche und Hilfe sind, machen wir es für unsere Freunde mit Sicherheit leichter, sich zu öffnen und vielleicht selbst mal die Initiative zu ergreifen. Den ersten Schritt zu gehen, fällt häufig am schwersten, deshalb können wir unser Umfeld unterstützen, indem wir ihnen diesen ersten Schritt vielleicht abnehmen. 

Auch du darfst Hilfe in Anspruch nehmen

Aber, auch wenn du dich selbst gerade nicht so stark fühlst, solltest du dich mal wieder bei deinen Freunden melden. Es ist so gut, nach Hilfe zu fragen oder einfach mal wieder mit jemandem zu sprechen, der einen versteht. Ich persönlich kenne diese Hemmschwelle nur all zu gut.

Niemand gibt gerne zu, dass es im eigenen Leben vielleicht gerade nicht so rund läuft. Trotzdem habe ich persönlich es noch nie bereut, wenn ich mich dann doch mal jemandem geöffnet und anvertraut habe. Häufig stellt man fest, dass andere ähnliche Gefühle haben oder dich zumindest doch besser verstehen können, als man zuerst angenommen hatte.

Mit jemand anderem zu sprechen stärkt außerdem die Freundschaft und lässt die Beziehung wachsen. Das ist gerade in den heutigen Zeiten besonders wichtig. Wenn man sich isoliert fühlt, ist es gut, bewusst dagegen anzugehen und sich anderen Menschen auszusetzen, auch wenn sich das im ersten Moment vielleicht nicht so gut anfühlt. 

Du musst nicht allein sein

Egal in welcher Rolle du dich gerade befindest, Fakt ist: wir brauchen einander. Das Leben wird so viel leichter mit anderen an unserer Seite, auf die wir uns verlassen können. Ob du gerade stark für jemanden sein kannst oder selbst Hilfe brauchst, ist dabei erstmal egal. Wichtig ist, dass wir Netzwerke und Verbindungen schaffen, die stark sind und die uns Halt und Sicherheit geben.

Ein gutes soziales Netzwerk hält so einiges aus und kann uns in schwierigen Zeiten tragen. Es ist ganz normal und selbstverständlich, dass wir nicht alles alleine schaffen können und dass wir einander brauchen. Sich das einzugestehen ist vielleicht schwierig, bringt aber eine große Freiheit mit sich. Wenn wir verstehen, dass wir keine Einzelkämpfer sind, sondern in Beziehung leben sollen, tragen sich die Lasten schon nicht mehr ganz so schwer und wir können dazu beitragen, dass sich jemand in unserem Umfeld so fühlt. Also mach du doch heute den ersten Schritt und melde dich mal bei jemandem. Du bist nicht allein unterwegs und du musst es auch nicht sein. 




Wenn du gerade selbst mit Angst, Depressionen oder anderen psychischen Herausforderungen kämpfst, haben wir hier einen Brief an dich geschrieben. DU kannst auch andere ermutigen, erzähle Deine Geschichte! Wir freuen uns auch riesig über deine Nachricht oder deinen Kommentar! Wenn dir der Blog gefallen hat, kannst du ihn natürlich gerne liken, teilen und uns auf Facebook und Instagram folgen @theoceaninyourmind.

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