Was ist FOMO und was kann ich dagegen tun?


FOMO, die Abkürzung für „fear of missing out“, bezeichnet die Angst davor, etwas zu verpassen. Besonders im digitalen Zeitalter ist dieses Phänomen zunehmend verbreitet und wird zu einer immer ausgeprägteren psychischen Belastung in allen Altersgruppen, vor allem aber bei jungen Erwachsenen. 

Hierbei lösen zum Beispiel Ereignisse, die im sozialen Umfeld passiert sind, ohne Teil davon gewesen zu sein, ein großes Gefühl von Einsamkeit und Traurigkeit aus. Betroffene Personen versuchen mit aller Kraft, nicht allein zu sein und kein Ereignis zu verpassen.


„Alle erleben etwas – nur ich nicht.”


Durch die sozialen Netzwerke wird diese Angst zunehmend verstärkt, da man permanent mit dem augenscheinlich aufregenderen Leben der Anderen konfrontiert wird. FOMO kann zu Stressymptomen führen, das Selbstwertgefühl mindern und innere Unruhe auslösen. 

Diese Symptome machen deutlich, wie wichtig es ist, zu akzeptieren dass man nicht alles mitbekommen kann und dass das auch gut so ist. Auch du kannst lernen, das Alleinsein auszuhalten und sogar, es zu genießen. Sich Zeit für sich selbst zu nehmen ist wichtig in der eigenen Entwicklung und hilft dabei, unabhängig zu werden. 


Wie äußert sich FOMO?


Hier ein paar Beispiele, wie FOMO sich äußern kann:

  1. Du vergleichst ständig dein Leben mit dem Leben Anderer und hast das Gefühl, schlechter abzuschneiden
     
  2. Du empfindest Eifersucht wenn Du siehst, dass Freund:innen von Dir etwas ohne Dich unternehmen

  3. Du möchtest ständig wissen, was deine Freund:innen oder Familienmitglieder gerade tun

  4. Du checkst sehr oft deine social media Kanäle, auch wenn Du weißt, dass Du dich danach nicht gut fühlst

  5. Alleinsein ist für Dich sehr anstrengend. Du hast sehr schnell das Gefühl, Du bist Menschen egal und wirst in Vergessenheit geraten, wenn du einmal absagst.



Wie kann man FOMO überwinden?

Wenn Du dich in einigen dieser Symptome wiederfindet, dann bist Du nicht allein. Denn sehr viele Menschen leiden unter dieser Angst. Aber was kann man dagegen tun? 

Lerne Dich selbst besser kennen. Finde heraus, was Du wirklich brauchst. Bist du überhaupt der Typ dafür, ständig zu socializen und unterwegs zu sein, oder würdest Du nicht viel lieber auch mal deine Ruhe haben und diese Zeit auch genießen?

Höre auf dein inneres Gefühl. Wenn Du merkst, dass Du dich eigentlich gern gegen ein Event entscheiden würdest, aber aus der Angst etwas zu verpassen nicht absagen willst, dann möchte ich dich genau dazu ermutigen. Besonders am Anfang ist es schwer, doch es wird mit der Zeit einfacher werden. Fülle Dir die Zeit, die Du für dich selbst gewinnst mit Dingen, die Dir Freude machen. Wenn das ungute Gefühl sich wieder anschleicht erinnere Dich daran, dass Du dich FÜR Dich entschieden hast und diese Zeit nicht weniger Wert ist als die, die Du mit anderen erlebst.


Denn genau das ist der Schlüssel: Gib der Zeit, die Du allein verbringst den gleichen Wert, wie die, in der Du unter Menschen bist. Wenn Du allein auf dem Sofa sitzt und einen Tee trinkst, ein Buch liest oder fernsiehst, bist Du genauso viel Wert wie unter Menschen. Und Du bist nicht langweilig, wenn Du für Dich selbst einstehst und Zeit mit Dir selbst genießen kannst. Ganz im Gegenteil. Das stärkt Deinen Charakter und macht Dich eigenständig. 

Versuche, nicht in sozialen Netzwerken zu versinken. Wenn Du weißt, dass es dich verletzt oder beunruhigt, wenn du bestimmte Stories anguckst während du selbst allein zuhause sitzt, dann vermeide diese. Schaue Dir Stories nicht an, durch die Du dich alleingelassen fühlst.




Wenn du gerade selbst mit Angst, Depressionen oder anderen psychischen Herausforderungen kämpfst, haben wir hier einen Brief an dich geschrieben. DU kannst auch andere ermutigen, erzähle Deine Geschichte! Wir freuen uns auch riesig über deine Nachricht oder deinen Kommentar! Wenn dir der Blog gefallen hat, kannst du ihn natürlich gerne liken, teilen und uns auf Facebook und Instagram folgen @theoceaninyourmind.

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