Nun sind schon einige Wochen vergangen, seit der Beginn der Coronakrise. Seit einigen Wochen finden deine normalen Aktivitäten vielleicht schon nicht mehr statt, viele Menschen hast du nur noch online gesehen und dein Studium läuft nur noch am Computer ab.

Mittlerweile habe ich mich mit diesem Zustand gut arrangiert und ich habe das Gefühl, dass es für mich ein “neues Normal” gibt. Während ich Zusammentreffen mit vielen Freunden gleichzeitig vermisse, gibt es aber auch einige Dinge, die ich in diesem neuen Normal beibehalten will, und diese möchte ich gerne mit euch teilen. 

Die Ruhe und das bewusste Leben weiterführen

Durch den Ausfall von all meinen Terminen, konnte ich richtig zur Ruhe kommen. Ich musste mir auch eingestehen, dass ich eventuell davor zu viele Sachen gleichzeitig gemacht habe. Die freie Zeit hat mir einen ganz neuen Drive gegeben, den ich so schon länger nicht mehr hatte.

Und das einfach, weil ich zuvor immer nur aus Druck heraus gehandelt habe. Das möchte ich auf jeden Fall beibehalten, da ich die Dinge so viel bewusster wahrnehmen und mich darum kümmern kann. Es tut manchmal auch gut, sich von Dingen zu verabschieden. 

Beziehungen stärker pflegen

Beziehungen haben einen anderen Stellenwert bekommen durch die Coronazeit. Auch wenn man räumlich vielleicht getrennt war, so bin ich doch mit einigen Menschen emotional mehr zusammengerückt. Seien es kurze Besuche an der Haustür, um sich was Gutes zu tun, oder kleine Aufmerksamkeiten im Briefkasten.

Auch hier konnte ich feststellen, dass ich die Menschen in meinem Leben mehr wertschätze und auch bewusst Zeit und Liebe in meine Freundschaften investieren möchte. Ich bin froh, von vielen guten und tollen Freunden umgeben zu sein und bin dankbar für gute Gespräche und die Gewissheit, dass Menschen an mich denken. 

Einfach machen, statt zu viel zu überlegen

Während Corona habe ich immer wieder neue Dinge ausprobiert. Sei es ein neues Rezept oder ein Online Workout. Ich will hier nicht sagen, dass man die Zeit nur produktiv nutzen sollte, aber ich bin auch sehr froh darüber, dass ich einfach mal Dinge machen konnte, zu denen mir vorher vermeintlich die Zeit gefehlt hat.

Ich habe gelernt, dass man auch nicht immer einen Grund braucht, um etwas auszuprobieren. Sondern, dass man sich auch einfach selbst mal etwas gönnen kann, egal in welcher Form. Ich will mehr Sachen einfach machen, anstatt ewig hin und her zu überlegen und am Ende nichts gemacht zu haben.

Mehr auf meine Mitmenschen eingehen

Außerdem habe ich gemerkt, wie wichtig es ist, die Menschen, um einen herum zu fragen, wie es ihnen wirklich geht. Die Menschen hatten plötzlich einen geschärften Sinn für die Bedürfnisse und Befindlichkeiten der anderen Menschen um sie herum.

Man hatte das Gefühl, man sitzt im selben Boot und alle versuchen gemeinsam nun das Beste daraus zu machen. Dieses Gefühl und dieses Nachfragen sind zu jedem Zeitpunkt wichtig, nicht nur in Krisenzeiten. Ich will weiterhin sensibel für mein Umfeld sein und nachfragen, mich kümmern und bereit für Gespräche sein. 

Was waren die wichtigsten Lektionen, die du durch diese Zeit gelernt hast und die du weiterhin in deinem neuen Normal umsetzen willst? 

 


Wenn du gerade selbst mit Angst, Depressionen oder anderen psychischen Herausforderungen kämpfst, haben wir hier einen Brief an dich geschrieben. DU kannst auch andere ermutigen, erzähle Deine Geschichte! Wir freuen uns auch riesig über deine Nachricht oder deinen Kommentar! Wenn dir der Blog gefallen hat, kannst du ihn natürlich gerne liken, teilen und uns auf Facebook und Instagram folgen @theoceaninyourmind.

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