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Wenn du möchtest, dass sich etwas ändert, dann…

Depression, Gewohnheit, Muster

„To change your life, you need to change your priorities.“

Um dein Leben zu ändern, musst du deine Prioritäten ändern. Ich hätte nie erwartet, das dieser Satz wirklich so kraftvoll ist.
Wir alle haben die ein oder andere Sache in unserem Leben, wo wir wissen, dass wir uns eigentlich davon distanzieren sollten.
Wenn Du nun einen kurzen Moment darüber nachdenkst, fällt dir sicher auch etwas ein.

Es ist schwer, sich von seinen Lasten zu trennen, wenn man so sehr daran gewöhnt ist, sich ihnen immer hinzugeben. Die Gewohnheit treibt uns immer wieder dort hin wo wir angefangen hatten und für den Moment kann man ganz schnell verdrängen, warum man sich eigentlich davon entfernen wollte.

Die Komfortzone

Wenn Dir gerade eine konkrete Sache eingefallen ist, die dich von Durchbrüchen in deinem Leben zurückhält – eine Sache von der du weißt, dass sie dir schadet, dann möchte ich dich ermutigen mal zu versuchen, dich ihr zu stellen.

Für einen gewissen Zeitraum fühlt sich das Leben in der Komfortzone wirklich gut an. Und wenn es anfängt sich nicht mehr ganz richtig anzufühlen, kann man für den Moment die Stimme im Kopf gut ausschalten, die sagt dass das was man tut nicht gut für einen ist.
Aber das Gefühl bleibt. Und die Stimme kommt immer wieder.

Du hast nur ein Leben. Wieso solltest du da Kompromisse machen? Du wirst erstaunt darüber sein, was sich alles positiv verändert, wenn man einen Stein ins Rollen bringt.

Als erstes solltest du die Wurzel des Problems suchen. Vielleicht denkst du im ersten Moment, dass du es nie schaffst morgens aus dem Bett zu kommen. Dadurch verlierst du die Zeit des Tages, die du sinnvoll nutzen könntest und hast permanent das Gefühl unausgeglichen zu sein. Die Wurzel des Problems liegt meist nicht am Symptom selbst.
Vielleicht kommst du morgens nicht aus dem Bett, weil du abends wegen Alkohol oder Spielen o.ä. zu lang wach bleibst.

Jeden Tag high

Vor nicht einmal zwei Jahren hatte ich das Gefühl, mein Leben würde mir völlig entgleisen. Ich fühlte mich schlapp und so als wäre das Leben gegen mich. Es dauerte seine Zeit bis ich begriff, dass es vielleicht nicht daran liegt, dass die Welt es nicht gut mit mir meint, sondern daran, dass ich jeden Tag high war.

Mir hat es geholfen, mir erst mal einen begrenzten Zeitraum auszusuchen, in dem ich nicht kiffen würde.Wenn man sich erst mal einen überschaubaren Rahmen aussucht, scheint das Vorhaben nicht ganz so schwer, nicht ganz so endgültig.

Als diese Zeit um war, habe ich nicht wieder angefangen.

Was sich seit dem alles verändert hat ist unglaublich. Plötzlich drehte sich alles. Ich fühlte mich nicht mehr so ausgelaugt, wodurch meine Laune besser wurde. Dadurch fing ich an, die Sachen die ich immer vor mir hin schob endlich anzugehen. Dadurch war ich immer mehr im Einklang mit mir selbst und schließlich wurde meine innere Zufriedenheit immer stärker.

Probier es

So wie man sich in negative Gedankenmuster verlieren kann, durch die wie bei einer Kettenreaktion immer mehr Negatives entsteht, genau so kann man sich auch durch positive Entscheidungen immer mehr Gutes in seinem Leben erreichen.

Wenn Du dir unsicher bist ob es sich lohnt, den Schritt zu gehen aus der Sucht, aus der falschen Beziehung, weg von den falschen Freunden, aus dem Selbsthass. Probiere es. Ich kann dir garantieren, dass es sich lohnt.

 

 


Wenn du gerade selbst mit Angst, Depressionen oder anderen psychischen Herausforderungen kämpfst, haben wir hier für dich die ersten Hilfemöglichkeiten aufgeschrieben und auch einen Brief an dich geschrieben. DU kannst auch andere ermutigen, erzähle Deine Geschichte! Wir freuen uns auch riesig über deine Nachricht oder deinen Kommentar! Wenn dir der Blog gefallen hat, kannst du ihn natürlich gerne liken, teilen und uns auf Facebook und Instagram folgen @theoceaninyourmind.

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